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26. März 2020

Corona-Krise: Unbürokratische Soforthilfe zur Unterstützung von Initiativen und Projekten

In der gegenwärtigen Corona-Krise ist schnelles und unbürokratisches Handeln erforderlich, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und besonders gefährdete Menschen vor einer Ansteckung zu schützen. Erfreulicherweise gibt es auch im Bezirk Eimsbüttel eine große Hilfsbereitschaft. So bieten in Zeiten des eingeschränkten öffentlichen Lebens viele Menschen ihren Nachbarinnen und Nachbarn ihre Unterstützung an, sei es beim Einkauf, bei Informationen oder einfach mit einem offenen Ohr.

Die Bezirksversammlung Eimsbüttel unterstützt dieses Engagement. Sollte im Zusammenhang mit nachbarschaftlichen, kulturellen oder ähnlichen Initiativen kurzfristig Bedarf entstehen, will die Bezirksversammlung unbürokratisch helfen. Dazu werden bis zu 10.000 Euro als Soforthilfe zur Verfügung gestellt.

Verwendet werden können die Mittel für kleinere Initiativen und Projekte, die dabei helfen, die Folgen der sozialen Einschränkungen durch das Corona-Virus abzumildern. Zum Beispiel, um Fahrt- oder Telefonkosten in der Nachbarschaftshilfe zu decken. Dem Einfallsreichtum der Menschen in Eimsbüttel sollte dabei keine Grenze gesetzt sein. Denkbar ist beispielsweise auch eine Unterstützung, wenn es darum geht, Vorlese-, Sport- oder Konzertangebote zu streamen.

Für die Organisation und Abwicklung wird ein oder mehrere Träger benötigt, welche die Mittel treuhänderisch verwalten und an Initiativen und Projekte weiterleiten. Erfreulicherweise hat sich in einem ersten Schritt das Diakonische Werk des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein bereiterklärt, die Bezirksversammlung bei der Soforthilfe zu unterstützen. Sollten weitere Träger an die Bezirksversammlung herantreten, ist dieses Engagement ebenfalls willkommen.

Petitum

Für eine unbürokratische Soforthilfe im Zusammenhang mit der Bewältigung der Corona-Krise stellt die Bezirksversammlung Eimsbüttel zur Unterstützung von Initiativen und Projekten bezirkliche Sondermittel von zunächst bis zu 10.000 Euro zur Verfügung. Diese sollen vom Diakonischen Werk des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein treuhänderisch verwaltet und an Initiativen und Projekte weitergeleitet werden.

Aus Gründen der Dringlichkeit wird ausnahmsweise der vorzeitige Maßnahmenbeginn bewilligt.

Gabor Gottlieb, Ines Schwarzarius, Koorosh Armi und SPD-Fraktion